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Lemur fulvus rufus im Hochland von MadagaskarBemaraha MadagaskarBaobabwald bei Morondava im Westen von MadagaskarRegenwald im Norden von Madagaskar
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Die Naturparks und Schutzgebiete in Madagaskar

Mehrere internationale Umweltorganisationen - in Madagaskar vertreten durch die Organisation "Parcs nationaux Madagascar" (vormals: ANGAP) - und viele private Initiativen unterhalten eine große Zahl von Schutzgebieten in ganz Madagaskar. Die sehenswertesten Schutzgebiete sind die von Isalo, Andasibe, Ranomafana, Ankarana, Montagne d’Ambre, Bemaraha und Ankarafantsika. Darüberhinaus finden in jeder Region weitere Schutzgebiete in unterschiedlichen Landschafts- und Klimazonen. Die alphabetische Liste aller Schutzgebiete Madagaskars gibt einen Gesamtüberblick.

Das aktuelle staatliche Naturschutzprogramm wurde 1990 mit Unterstützung der Weltbank neu aufgelegt. Unterstützende Organisationen sind der WWF (World Wildlife Fund), die UNF (United Nations Foundation) und die IDA (International Development Association). Die beiden ersten Phasen des Programms wurden im Jahr 2003 abgeschlossen mit finanziellen Mitteln von 26 bzw. 43 Mio. Dollar.

Pandanus Palme im Berenty NationalparkIn den Jahren von 2005 bis 2009 sollten in einer dritten Phase weitere 49 Millionen Dollar in den Umweltschutz investiert werden. Ziel des Programmes, das 2003 in Durban (Durban initiative) verabschiedet wurde, war, die geschützte Fläche von 20.000 km² auf 60.000 km² im Jahre 2009, also fast 10% der Landesfläche (!) zu erweitern. Dieses ambitionierte Ziel muss angesichts der politischen Krise, die seit Anfang 2009 Madagaskar erschüttert, als gescheitert angesehen werden. Die geschützten Flächen sind heute stärker denn je gefährdet. Die Holzmafia nutzt das politische und rechtliche Vakuum um seltene tropische Hölzer wie das Rosenholz zu schlagen für den Export in meist asiatische Länder.

Die Regenwaldgebiete des Ostteils Madagaskars sind seit 2007 wegen ihrer außergewöhnlichen Biodiversität von der UNESCO als Weltnaturerbe unter besonderen Schutz gestellt. Das als Atsinanana (Osten) bezeichnete Projekt umfasst folgende, bereits seit langem bestehende Nationalparks, die sich über eine Strecke von 1000km entlang der Ostküste verteilen. Die Gebiete sind Relikte eines ursprünglich viel größeren zusammenhängenden östlichen Regenwaldes:

Chamäleon MadagaskarSeit sich Madagaskar vor 60 Millionen Jahren endgültig von den kontinentalen Landmassen getrennt hat, konnte sich das Leben hier in vollkommener Isolation weiterentwickeln. Der Endemismus in den Gebieten des Atsinanana ist mit 80% bis 90% außerordentlich hoch. Viele heute bedrohte Tierarten leben hier, darunter 78 der 123 nicht fliegenden Säugetiere Madagaskars, von denen 72 auf der IUCN Red List geführt sind, darunter 25 Lemurenarten.

Die 47 offiziellen Naturparks, die von der madagassischen ANGAP (l'Association Nationale pour la Gestion des Aires Protégées, homepage: www.parcs-madagascar.com) verwaltet werden, werden in folgende Kategorien unterteilt:

  • Nationalparks = Parc National (PN);
  • Integrale Schutzgebiete = Réserve Naturelle Intégrale (RNI);
  • Spezialreservate = Réserve Spéciale (RS);
  • neue Kategorien von Schutzgebieten (in der Durban Initiative vereinbart) umfassen Wiederaufforstungsgebiete, geschützte Waldgebiete und allgemeine Schutzgebiete.

Die Nationalparks (Parc National) sind Schutzgebiete für Ökosysteme und sind gegen Entrichtung eines Eintrittspreises (an die ANGAP in Antananarivo oder an die lokalen Vertretungen) für Besucher geöffnet. Der Besuch ist nur mit einem offiziellen Führer gestattet, der jeweils vor Ort zur Verfügung gestellt wird. 15 Nationalparks existieren in Madagaskar: Montagne d'Ambre, Isalo, Mantadia, Ranomafana, Mananara Nord, Andohahela, Andringitra, Ankarafantsika, Baie de Baly, Bemaraha (südlicher Teil), Isalo, Kirindy Mite, Mananara-Nord, Mantadia, Marojejy, Masoala, Midongy du Sud, Montagne d'Ambre, Ranomafana, Tsimanampetsotsa, Tsingy de Namoroka, Zahamena (teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich), Zombitse Vohibasia.

Andasibe NationalparkDie insgesamt 9 integralen Schutzgebiete (RNI) mit einer Gesamtfläche von 1.600 km² sind streng geschützte Biotope, die unberührt erhalten bleiben sollen. Der Zutritt ist für Touristen untersagt. Die wichtigsten integralen Schutzgebiete sind Bemaraha (Nordtteil mit Tsingys), Betampona, Lokobe, Tsaratanana, Tsimanampetsoka, Tsingy de Namoroka, Zahamena (Südostteil).

Die Spezialreservate (Réserve Spéciale) dienen dem Schutz von bedrohten Tier- und Pflanzenarten. 23 dieser Spezialreservate sind offizell begründet worden: Ambatovaky, Ambohijanahary, Ambohitantely, Analamazaotra, Analamerana, Andranomena, Anjanaharibe Süd, Ankarana, Bemarivo, Bezaha Mahafaly, Bora, Cap Sainte Marie, Fôret d'Ambre, Kalambatritra, Kasijy, Mangerivola, Maningoza, Manombo, Manongarivo, Marotandrano, Nosy Mangabe, Pic d'Ivohibe, Tampoketsa-Analamaintso.

NestfarnNicht zu unterschätzen in ihrer ökologischen Bedeutung und in ihrer Attraktivität sind auch private Parks, die ebenfalls Schutzfunktionen wahrnehmen. Das bekannteste unter den privaten Schutzgebieten ist das Lemuren-Schutzgebiet von Berenty im Südosten Madagaskars, das der alteingesessenen Familie de Heaulme gehört und von Fort Dauphin aus zu erreichen ist oder das Schutzgebiet Arboretum d'Antsokay 10 km von Toliara im Südwesten (weitere Informationen im Kapitel über den Süden von Madagaskar).

Der Unterhalt der Schutzgebiete wird hauptsächlich aus den Einnahmen durch die Eintrittskarten bestritten. Ausländische Touristen bezahlen für eine Eintrittskarte in die Schutzgebiete von Isalo, Andasibe/Mantadia, Ranomafana, Montagne d'Ambre, Ankarana, Bemaraha und Ankarafantsika 25.000 Ar (10 Euro) und 10.000 Ar (4 Euro) in die anderen Parks. Weitere Gebühren entfallen für die obligatorischen Führer oder Filmrechte. Für einheimische Besucher, Studentengruppen oder für mehrtägige Aufenthalte in den Schutzgebieten gibt es Sondertarife. Es gelten die jeweils an den Parkeingängen ausgehängten Tarife.

nach obenRegionale Empfehlungen der wichtigsten Naturparks

auf Schutzgebiet klicken! Emaraha Nationalpark Andasibe Mantadia Masoala Nationalpark Andringitra Nationalpark Ankarafantsika Ankarana Nationalpark Montagne d'ambre Nationalpark Ranomafana Nationalpark Isalo Nationalpark Marojejy Nationalpark Midongy Nationalpark Tsimanampetsotsa Nationalpark Cap Sainte Marie Kirindy Mitea Lokobe (Nosy BE) Jede Region Madagaskars hat ihre besonderen landschaftlichen Reize und bietet besuchenswerte Nationalparks und Schutzgebiete. Für den an der einzigartigen Natur Madgaskars interessierten Besucher empfiehlt sich insbesondere der Besuch der folgenden Schutzgebiete (große Karte):

... im einzigartigen trockenen Süden:

  1. der Nationalpark von Andohahela, die Seele des Südens, westlich von Fort Dauphin;
  2. der Nationalpark Tsimanampesotsa mit seinen rosa Flamingos und blinden Grottenfischen südlich von Toliara, sehr abgelegen und nur schwer zu erreichen;
  3. das ebenfalls nur schwer zu erreichende Spezialreservat von Cap Sainte Marie, das Schildkrötenparadies am südlichsten Punkt Madagaskars;
  4. das gut erschlossene private Schutzgebiet von Berenty 100 km westlich von Fort Dauphin (Toalagnaro) mit eigener Hotelanlage;
  5. der private Park Arboretum d'Antsokay 10 km südöstlich von Toliara;

... die Jura-Formationen im südlichen Hochland:

  1. der Nationalpark Ranomafana mit seinen heißen Quellen nur wenige Kilometer nördlich von Fianarantsoa mit zwölf Lemurenarten in einem tropischen Urwald;
  2. der Nationalpark Andringitra mit Bergen bis in den Himmel;
  3. der Nationalpark Isalo mit seinen urweltlichen Jura-Landschaften und Canyons;

... im wechselfeuchten Westen:

  1. der Nationalpark Bemaraha mit den den weltweit einzigartigen Tsingy;
  2. der Nationalpark Kirindy Mitea, ein Trockenwald voller Geheimnisse;
  3. der Nationalpark Baie de Baly – Tsingy de Namoroka, eine einzigartige Vielfalt von Landschaften an Land und unter Wasser,
  4. der Nationalpark Ankarafantsika, mit Wäldern voller Vögel und Sümpfen mit Krokodilen

... im tropisch heißen Norden:

  1. der Nationalpark Montagne d’Ambre mit seinem bewaldeten Vulkangipfel, seinen Kaskaden und heiligen Seen, wo die Ahnen verehrt werden, von Antsiranana aus zu erreichen,
  2. der Nationalpark Ankarana mit seinen Tsingy und Grotten voller Fledermäuse,
  3. der Nationalpark von Lokobe auf der Ferieninsel Nosy Be;

... in den Regenwäldern des Ostens:

  1. der Nationalpark Andasibe Mantadia, nur 100 km östlich von Antananarivo gelegen und leicht zu erreichen, das Königreich der Indris,
  2. das größte Schutzgebiet Madagaskars ist der Nationalpark Masoala, schwer zu erreichen auf der Halbinsel von Masoala an einer Bucht voller Wale an der Nordostküste;

... in und um die Hauptstadt Antananarivo:

  1. der Zoo von Antananarivo mit mehr als zwanzig Lemurenarten und einem botanischen Garten,
  2. der private Lemurspark mit frei lebenden Lemuren 20 km westlich von Antananarivo,
  3. die Krokodilfarm und Zuchtstation Crocfarm in der Nähe des Flughafens.

nach obenAlphabetische Liste aller Schutzgebiete von Madagaskar

Die folgende alphabetische Aufstellung enthält alle uns zur Zeit bekannten Naturparks und privaten Schutzgebiete von Madagaskar:

  • Alaotra-See Feuchtbiotop: der Alaotra-See im nordöstlichen Hochland gehört zu den insgesamt 10 Feuchtbiotopen Madagaskars; Fläche 722.000 ha;
  • Baobab Allee Morondava, MadagaskarAllée des Baobabs: Baobab-Wald 22 km östlich von Morondava im Westen Madagaskars mit der berühmten Baobab-Allée; die Allée liegt auf dem Weg zum Schutzgebiet von Kirindy;
  • Ambatovaky: Naturreservat (Réserve spéciale) Ambatovaky • 60.050 ha großes Reservat ca. 100km nördlich von Tamatave
  • Ambohijanahary: Naturreservat (Réserve spéciale) Ambohijanahary • 24.400 ha großes Schutzgebiet an der Westküste an der Straße von Tsiroanomandidy nach Maintirano
  • Ambohitantely: das Naturreservat (Réserve spéciale) von Ambohitantely ist 5.600 ha groß und bietet Primärwald; es liegt 125 km nördlich von Antananarivo östlich der Ortschaft Ankazobe; der Naturpark von Ambohitantely ist einer der wenigen Hochland-Naturparks Madagaskars, in dem man noch die ursprüngliche Vegetation und Fauna des Hochlandes erkunden kann. Auf 1448 bis 1662 m Höhe gelegen beherbergt das Reservat Urwald, heimische Pflanzen und Kräuter. Die Lemurenart Eulemur fulvus fulvus kann hier manchmal beobachtet werden ebenso wie einige wenige seltene Vogelarten wie der madagassische Bussard Circus macrosceles. Hotels finden sich in Ankazobe. Die Eintrittskarten können in Antananarivo bei der ANGAP oder vor Ort erworben werden.
  • Ampijoroa; Schutzgebiet von 130.000 ha südöstlich von Mahajanga im Nordwesten Madagaskars;
  • Analamazaotra: das Naturreservat (réserve spéciale) von Analamazaotra ist auch unter der alten französischen Bezeichnung Perinet oder auch kurz als Reservat von Andasibe bekannt und liegt in der Nähe des Nationalparks von Mantadia; Andasibe ist 135 km östlich von Antananarivo entfernt und leicht zu erreichen. Mehrere Indri-Indri Familien leben auf dem Gelände, ebenso wie viele Palmenarten (weitere Informationen zu den Schutzgebieten von Andasibe)
  • Analamera oder Analamerana: das Naturreservat (Réserve spéciale) von Analamerana ist 42.000 ha, südlich von Diego Suarez im Norden von Madagaskar ungefähr 12 km östlich von d’Ambilobe. Analamaerana ist ein Primärwald, der die Eigenschaften der feuchten Regenwälder und der Trockenwälder kombiniert. 7 Lemuren- und zahlreiche Eidechsenarten bevölkern den Park.
  • Andasibe, MadagaskarAndasibe: zur Ortschaft Andasibe (alte französische Bezeichnung Perinet) im östlichen Hochland 15 km östlich der Stadt Moramanga gehören der Nationalpark von Mantadia und das Schutzgebiet der Indri-Indri von Analamazaotra; (weitere Informationen zu den Schutzgebieten von Andasibe);
  • Andohahela: Nationalpark Andohahela • 76.020 ha; der Park erstreckt sich über mehrere ökologische Gebiete zwischen Fort Dauphin und Amboasary im Süden Madagaskars; Übergangsgebiet von Regenwald zu Trockenzonen; endemische Palmenarten; Lemuren; beliebter Naturpark; Übernachtungsmöglichkeiten in Fort Dauphin (Tolanaro);
  • Andranomena: Réserve spéciale von Andranomena; 6.420 ha Naturpark 30 km nördlich von Morondava an der Westküste; nachtaktive Lemurenarten, Reptilien; Hotel in Morondava;
  • Andringitra: der Nationalpark Andringitra • 31.160 ha 47 km südlich von Fianarantsoa bzw. 37 km südlich von Ambalavao, im südlichen Hochland und kann in etwa zwei Stunden mit dem Auto erreicht werden; der östliche Eingang liegt in Namoly; der Park wurde 1999 gegründet und liegt in 650 bis 2658 m Höhenlage; spektakuläres Bergmassiv aus Granit; 14 Lemurenarten (die meisten Lemurenarten, die ein Nationalpark in Madagaskar vorzuweisen hat!), Reptilien, Vögel; wegen der schlechten Zustände der Wege schließt der Park in der Regenzeit. Vier Zeltplätze gehören zum Areal.
  • Anjanaharibe Sud: Naturreservat (Réserve spéciale) Anjanaharibe Sud; das Schutzgebiet liegt südlich von Marojejy.
  • Ankarafantsika: Nationalpark mit 135.000 ha; 78 km von Mahajanga an der Straße nach Antananarivo, mit Zeltplatz; 20.000 ha Trockenwald, 38 Reptilarten, 101 Vogelarten, 7 Lemurenarten, mehrere Arten Süßwasserschildkröten, Zuchtstation für Schildkröten der seltenen Art Geochelone Yniphora; das Schutzgebiet wird zum Teil mit deutschen Mitteln unterhalten; im Ravelobe-See leben Krokodilen; Ankaranfantsika wurde im April 2006 von Bundespräsident Köhler anlässlich seiner Madagsakarreise besucht; ein Besuch des Parks ist von der großen Hafenstadt Mahajanga im Nordwesten von Madagaskar aus möglich, wo sich zahlreiche Hotels befinden.
  • Ankarana: Naturreservat und Nationalpark Ankarana • 18.220 ha; 70 km südlich von Diego-Suarez 7 km von Ambilobe im äußersten Norden der Insel Madagaskar. Eine besondere Attraktion sind die tsingy von Ankarana. Ganzjährig, auch als Tagesausflug von Diego-Suarez erreichbar. Hotels in Diego Suarez, Ambilobe und Ambanja. Die Tsingy sind ein eigenartiges Gesteinsphänomen aus Kalksteinkarst. Das madagassische Wort tsingy beutet so viel wie "auf den Zehenspitzen gehen" und dies beschreibt sehr genau diese verwitterten Steinfelder mit ihren messerspitzen Felsenformen, die nach oben hin bleistiftdünn werden und bis zu 20 Meter hoch sein können. Die tsingy sind zumeist vegetationslos. Nur in vereinzelten Vegetationstaschen wachsen kleinwüchsige Euphorbien und Sukkulenten. Das gesamte Gebiet ist von einem unterirdischen Höhlensystem durchzogen mit einer Gesamtlänge von 120 km, das zu Beginn des 19. Jahrhundert der lokalen Bevölkerung als Zuflucht vor den Truppen Radamas diente, die den Norden Madagaskars erobern sollten.
  • Ankirikirike: der heilige Wald von Ankirikirike befindet sich 40 km südlich von Ampanihy im Süden Madagaskars; beheimatet die Gräber der Mahafaly Könige;
  • Trockenwald im Arboretum von Antsokay im Süden von MadagaskarArboretum d'Antsokay: sehr schöner privater Naturpark Arboretum d'Antsokay • 50 ha großer Park mit ursprünglichem Baumbestand und viele Pachypodien nur 15 km östlich von Toliara im Südwesten Madagaskars; auch mit dem Taxi von Toliara gut zu erreichen; der Park ist teilweise künstlich angelegt vom Schweizer Botaniker M. Herman Petignat; Restaurant und Schlafmöglichkeit in der Auberge de la Table auf dem Gelände;
  • Arboretum Reniala: Naturpark Arboretum Renala • 65 ha großes Schutzgebiet mit vielen Baobabs; nördlich von Tuliara nur wenige Kilometer vom Badort Ifaty gelegen; Schildkröten, Chamäleons, Vögel, Echsen, Schlangen;
  • Baie de Baly: Nationalpark Baie de Baly • 57.142 ha 150 km südlich von Mahajanga an der Westküste; Hotels in Soalala;
  • Bemaraha: Naturreservat Bemaraha • 85.370 ha an der Westküste in der Gegend von Antsingy; kalkhaltiges Gestein, Grotten, Chamäleons, Vögel, Lemuren; Hotels in Bekopaka und Andadoany; (weitere Informationen zu Bemaraha)
  • Bemaraha (partie Sud): Nationalpark Bemaraha (partie Sud) • 72.340 ha 11 Lemurenarten, 90 Vogelarten, 350 Pflanzenarten; (weitere Informationen zu Bemaraha)
  • Bemarivo: Naturreservat (Réserve spéciale) Bemarivo • 13.269 ha südlich von Mahajanga an der Westküste 12 km von Besalampy und 5 km von der Küste entfernt;
  • Berenty MadagaskarBerenty: Naturpark (privat) Berenty • 200 ha Schutzpark der Familie d'Haulme nordwestlich von Fort-Dauphin im Süden Madagaskars bei Amboasary; mit eigenem Hotelbetrieb; Attraktionen: Flughunde, Lemuren, Insekten, Schildkröten, Vögel; das Schtuzgebiet liegt am Ufer des Mandrare und ist gut von Fort des Dauphin aus zu erreichen; Ausflüge in das Schutzgebiet werden von den Hotels Galion, Dauphin und Miramar in Fort Dauphin angeboten; eine andere Möglichkeit, das Reservat zu besichtigen besteht nicht.
  • Betampona: Naturreservat Betampona • 40 km nördlich von Tamatave auf 275 bis 500 m Höhe; 2228 ha; Primärwald, Lemuren, Orchideen
  • Bezaha Mahafaly: Naturreservat (Réserve spéciale) Bezaha Mahafaly • östlich von Toliary 35km nordöstlich von Betioky im Südwesten Madagaskars;
  • Bora: Naturreservat (Réserve spéciale) Bora • 135.500 ha nordüstlich von Mahajanga; Schildkröten, Vögel;
  • Cap Sainte Marie: Naturreservat am südlichsten Zipfel Madagaskars in der Nähe des Südkaps von Madagaskar 63 km von Tsiombe und 240 km von der Flughafenstadt Fort Dauphin entfernt; Fahrtzeit im Geländefahrzeug von Fort Dauphin aus bei guten Straßenverhältnissen ca. 4 ½ h. Neben zahlreichen Hotels in Fort Dauphin gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Lavanono 23 km von Cap Sainte Marie entfernt. In Lavanono befindet sich ebenfalls ein Strand (Bungalow-Hotel Sorona in Lavanono, Kapazität 20 Personen; Hotel Cactus am Faux Cap, Kapazität 20 Personen). In der Umgebung liegen einige schöne Strände wie der Strand von Ankatravitra, 28 km vom Kap Sainte Marie, der große Strand vom Faux Cap 52 km und der große Strand von Lavanono 25 km vom Kap Sainte Marie. Weitere Attraktionen in der Umgebung sind der Imonto-See in Ihodo (mit Krokodilen) 80 km vom Kap Sainte Marie enfernt. Beste Reisezeit ist April bis Oktober, wegen der schlechten Straßenverhältnisse im Süden während der Regenzeit.
  • Croc Farm: Privatpark mit Krokodilfarm in Ivato bei Antananarivo • Krokodilzucht und kleiner Naturpark mit Lemuren, Schildkröten und Schlangen in der Nähe des Flughafens von Antananarivo Ivato; Krokodile, Lemuren, Schildkröten; Restaurant mit Krokodilspezialitäten und Verkaufsstelle mit Krokodilprodukten;
  • Ihotry-See: Natureservat etwa 150 km nördlich von Toliara in der Ebene von Masikoro im Südwesten Madagaskars; See mit stark schwankendem Wasserstand; in der Regenzeit wird die Oberfläche zum drittgrößten See Madagaskars; ein Paradies für viele Arten von Waservögeln; Lemuren und Trockenwald an den Ufern;
  • Ifaty: Schildkrötendorf 35 km nördlich von Toliara an der südlichen Westküste; privates Schutzgebiet;
  • isalo national parkIsalo: Nationalpark Isalo • 81.540 ha nördlich von Ranohira an Straße von Tuliara nach Fianarantsa mit wilden und zerklüfteten Gebirgslandschaften; (weitere Informationen zum Isalo Nationalpark)
  • Ivohibe: Naturpark Ivohibe • 3.453 ha großer Naturpark südlich von Fianarantsoa; Hotel in Ambalavao;
  • Ivoloina: Zooähnlicher Naturpark Ivoloina • zooähnliche Anlage wenige Kilometer nördlich von Tamatave; künstlicher See; Chamäleons, Lemuren, Schlangen, Vögel
  • Kalambatritra: Naturreservat (Réserve spéciale) Kalambatritra • 28.255 ha großes Reservat südlich von Fianarantsoa im südlichen Hochland;
  • Kaleta: privates Schutzgebiet in der Nähe von Fort Dauphin im Süden Madagaskars; gehört zum Hotel Kaleta in Fort Dauphin;
  • Kasijy: Naturreservat (Réserve spéciale) Kasijy • 24.011 ha großes Reservat südlich von Mahajanga; schwer zugängliches Gebiet;
  • Kirindy Mitea: das 72.200 ha große Reservat von Kirindy Mitea liegt 70 km südlich von der Küstenstadt Morondava an der Westküste Madagaskars; Hotels sind in Belo sur Mer vorhanden, im Herzen des alten Königreichs von Menabe am Kanal von Mozambik. Besondere Attraktion: dichter Trockenwald, Dünen, Strände, Mangrovensümpfe, Savannenlandschaften, und vorgelagerte Inseln. Das Klima ist heiß und meistens trocken. Das Schutzgebiet liegt auf einem sehr flachen Gebiet mit einem höchsten Punkt auf 181 m über dem Meerespiegel. Zur Fauna gehören Rebhühner, Wildschweine und Vögel ebenso wie Lemuren wie der Eulemur rufus (Maki) der propithecus verreauxi (Sifaka) und verschiedene nachtaktive Lemurenarten. Die Flora wird beherrscht von Baobabs, Tamarindenbäumen, Palmen und anderen Sukkulenten.
  • Lokobe: Naturreservat Lokobe • 740 ha große Halbinsel auf Nosy Be, der Touristeninsel vor der Nordwestküste Madagaskars;
  • Mananara-Nord: Nationalpark Mananara-Nord • 140.000 ha großer Nationalpark 80 km nördlich von Tamatave an der Ostküste; Lemuren, Fische, Meeresschildkröten, Wale;
  • Mandraka (Sammlung Pereiras): Privatpark in der Nähe von Mandraka an Straße von Antananarivo nach Andasibe • Chamäleone, Fledermäuse, Insekten , Schlangen, Tenreks, Vögel
  • Mangerivola: Naturreservat (Réserve spéciale) Mangerivola • 11.900 ha großes Reservat südwestlich von Tamatave,
  • Maningoza: Naturreservat (Réserve spéciale) Maningoza • 9.826 ha südlich von Mahajanga;
  • Manombo: Naturreservat (Réserve spéciale) Manombo • 5.320 ha südöstlich der Provinzhauptstadt Fianarantsoa an der Ostküste, 27 Km südlich von Farafangana; Lemuren und 52 Arten von Landschnecken; das Schutzgebiet teilt sich in zwei Gebiete, die durch die Nationalstraße RN 12 von Farafangana nach Vangaindrano geteilt werden.
  • Manongarivo: Naturreservat (Réserve spéciale) Manongarivo;
  • Vakona Pandanus Palme in MantadiaMantadia: der 15.500 ha große Nationalpark Mantadia liegt in der Nähe des Schutzgebietes von Andasibe Perinet mit dem Indri-Indri Schutzgebiet von Analamazaotra 135 km östlich von Antananarivo; Übernachtungsmöglichkeiten in Andasibe. (weitere Informationen...)
  • Marojejy: Nationalpark Marojezy • 60.150 ha an der Strasse von Sambava nach Andapa im Nordosten von Madagaskar; Felsmassiv, regenreichstes Gebiet Madagaskars; Lemuren, Vögel, zahlreiche endemische Pflanzenarten; (weitere Informationen...)
  • Marotandrano: Naturreservat (Réserve spéciale) Marotandrano • 42.200 ha östlich von Mahajanga, Waldgebiet;
  • Masoala: der Nationalpark von Masoala liegt an der Ostküste im Cap d'Est auf der Halbinsel von Masoala südlich der nordöstlichen Küstenstadt Antalaha ist 230.000 ha groß und besteht bereits seit 1927. Er beheimatet neben zahlreichen Vogelarten und Lemuren auch viele immer noch unklassifizierte Pflanzen- und Tierarten. Hotels in Maroantsetra vorhanden; Maroantsetra wird mehrmals wöchentlich von Antananarivo aus angeflogen; das Schutzgebiet kann auch von der nördlich gelegenen Küstenstadt Antalaha aus erreicht werden, was aber wegen der schlechten Straßenverhältnisse zu einer Drei-Tage-Tour werden kann. Ausflüge in das Schutzgebiet dauern in der Regel mehrere Tage und sind nicht billig. In Maroantsetra gibt es einige Hotels. Mehrere Agenturen in Maroantsetra bieten Touren in den Park an. Einige Camps wie die Tampolo Lodge und Arollodge bieten Übernachtungsmöglichkeien mitten im Masoala Naturpark. Die wichtgsten Forschungszentren des Parks befinden sich in Andranobe und in Tampolo an der Westküste der Halbinsel von Masoala. (weitere Informationen zum Masoala Nationalpark)
  • Midongy du Sud: Nationalpark Midongy du Sud; 192.198 ha; befindet sich in der Provinz von Fiananrantso im südlichen Hochland zwischen Midongy und Befotaka;
  • Montagne d'ambre, Schutzgebiet, MadagaskarMontagne d'Ambre: der Nationalpark Montagne d'Ambre liegt in einer vulkanischen Zone von etwa 300.000 ha die sich 30 km südlich von Antsiranana im äußersten Norden Madagaskars erstreckt; der Nationalpark hat eine Fläche von 18.200 ha und integriert den Bernsteinwald, der aus zwei Parzellen mit jeweils 3.360 ha besteht; die Bernsteinfarbe stammt von den braunen Blüten einer Baumart, die hier sehr häufig vokommt; Besonderheit ist das kleinste Camäleon der Welt brookesia tuberculata; (weitere Informationen zum Nationalpark Montagne d'Ambre)
  • Nahampoana: Naturpark Nahampoana • kleiner Privat-Park 6 km von Fort Dauphin; mit romantischer Kanu-Fahrt und kleinem Restaurant; Schildkröten, Lemuren, Vögel;
  • Namoroka: Nationalpark Namoroka • 22.227 ha großer Nationalpark mit Tsingys im Nordwesten von Madagaskar südlich der großen Hafenstadt Mahajanga gelegen; der Park liegt 50 km südlich der Ortschaft Soalala und ist extrem schwer zugänglich; Namoroka besteht seit 1966 als Nationalpark; Lemurenarten im Park: Propithecus verreauxi deckeni, Eulemur fulvus rufus, Hapalemur griseus, Phaner furcifer, Microcebus murinus, Lepilemur edwardsi, Cheirogaleus medius, Daubentonia madagascariensis; der Park besteht aus subtropischem Wald in Canyons und Tsingys, Trockenwald und Grassavannen (Hyphaene shatan, Poupartia willcaffra, Stereospermum variabilis, Heteropogon contortus, Aristida sp and Hypparhenia sp.);
  • Nosy Mangabe: Naturreservat (Réserve spéciale) Nosy Mangabe • 520 ha große Insel südlich von Maroantsetra; Regenwald; Vögel; Reptilien;
  • Palmarium: das private Schutzgebiet Palmarium liegt am Pangalanes Kanal im Osten von Madagaskar am Ambitabe-See etwa 50 km südlich von Tamatave; das Gebiet ist nur mit dem Boot von Manambato oder von Tamatave aus erreichbar; ein kleines Hotel befindet sich auf dem Gelände und 2 km weiter in Ankanin'ny Nofy stehen ebenfalls mehrere Bungolows Anlagen zur Vefügung; mehrere an Besucher gewöhnte Lemurenarten, darunter der seltene Indri-Indri; großer Palmenpark mit allen seltenen Arten von Madagaskar.
  • Perinet: alte französische Bezeichnung nach dem Naturforscher Perinet für das Schutzgebiet von Andasibe-Mantadia und Analamazoatra. (weitere Informationen über die Schutzgebiete von Andasibe)
  • Pic d'Ivohibe: Naturreservat (Réserve spéciale) Pic d'Ivohibe;
  • Ranomafana: der Nationalpark Ranomafana liegt 60 km nord östlich von Fianarantsoa. Er ist 42.601 ha groß. Besonderheiten Chamäleons, Lemuren (goldener Bambuslemur), Schmetterlinge und Vögel; Hotels sind in Parknähe ist vorhanden; (weitere Informationen zum Nationalpark von Ranomafana)
  • Reniala: privater Park in Mangily 27 km nördlich von Toliara im Südwesten von Madagaskar; der Park bietet auf 27 ha viele Vogelarten und Sukkulenten;
  • Tampoketsa-Analamaintso: Naturreservat (Réserve spéciale) Tampoketsa-Analamaintso • 21.742 ha östlich von Mahajangamit Tsingy; Zugang schwierig;
  • Tampolo: Privatpark in der Nähe von Mandraka an Straße von Antananarivo nach Andasibe;
  • Tsarasaotra ist ein kleiner privater Schutzpark in Antananarivo im Stadtteil Alarobia (etwa 3 km nördlich vom Stadtzentrum), der inmitten sehr belebter Stadtteile liegt. Der Park gehört der Familie Ranarivelo und schützt die lokale Vogelwelt auf einer Fläche von 5 ha, zu der auch ein See gehört, der 14 heimische Seevogelarten beheimatet. Ein Besuch am frühen Morgen ist besonders empfehlenswert.
  • Tsaratanana: Integrales Schutzgebiet Tsaratanana • Schutzgebiet rund um den höchsten Berg Madagaskars (Maromokotra, 2876 m) im Norden Madagaskars auf Höhe der Insel Nosy Be; 48.600 ha mit Vulkanmassiv; ein Besuch ist nur für wissenschaftliche Zwecke möglich gemäß Kategorie I der Einteilung der "Union Internationale pour la Conservation de la Nature" (UICN).
  • Tsimanampetsotsa: Nationalpark Tsimanampetsotsa südlich der Ortschaft Beheloka an der Westküste im Südwesten Madagaskars • 43.200 ha; Toliara; Lemuren, Enten, Flamingos, Schildkröten; das Gebiet ist nur schwer zugänglich;
  • Tsimbazaza: Der Zoo von Antananarivo im Stadtteil Tsimbazaza hat eine Fläche von 24 ha; begründet 1926 vom französischen Naturforscher Grandidier; beherbergt die wichtigsten Tier- und Pflanzenarten Madagaskars; das Musem zeigt unter anderem ein Skelett des ausgestorbenen Elefantenvogels Aepyornis;
  • UNESCO Biosphären Reservat in der Nähe von Mananara an der Ostküste etwa 200 km nördlich von Tamatave;
  • Vohibasia: Schutzgebiet 100 km westlich des Gebietes von Isalo; sehr isoliert ;
  • Zahamena: Schutzgebiete von Zahamena • zweigeteiltes Schutzgebiet mit Nationalpark und integralem Schutzgebiet im Alaotra Distrikt 150 km nordöstlich der Hauptstadt Antananarivo; insgesamt 106.160 ha; über 100 Vogelarten, Amphibien, Fische und Lemuren;
  • Zombitse-Vohibasina: Nationalpark Zombitse Vohibasia • 160 km nordöstlich von Tulear gelegen, 500 ha großes Gebiet mit Lemuren, Echsen, Vögeln, Chamäleons

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